Mentale Gesundheit – die Psyche stärken

Mentale Gesundheit Tipps um die Psyche zu stärken seelisches Wohlbefinden Nordic Butik Journal

Auf mentale Gesundheit zu achten, ist ebenso wichtig, wie auf die körperliche. Denn sie ist genauso fragil! Jedoch sind mentale Leiden im Gegensatz zu körperlichen Beschwerden nicht wirklich sichtbar und werden dadurch oft erst zu spät erkannt oder bewusst durch Scham versteckt. Sie werden vor allem durch vermehrte starke Belastungen und Dauerstress ausgelöst und können zu ernsthaften psychischen Erkrankungen führen.

Mentale Gesundheit schützen

Passend zum Welttag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober habe ich dir 5 Tipps für den Alltag zusammengestellt, mit denen du deine mentale Gesundheit etwas stärken und so besser mit zukünftigen, stressvollen Situationen umgehen kannst.

1. Pausen planen und Grenzen setzen

In stressigen Phasen will man oft Zeit sparen und verzichtet daher meist auf Pausen. Jedoch benötigt jede Anstrengung auch unbedingt eine Ruhephase! Diese Pausen sind bei Stress besonders wichtig, um mental fit zu bleiben und eine ständige Belastung zu unterbrechen.

Genauso ist es bedeutsam, eine Reizüberflutung zu verhindern und die alltäglichen Informationen sowie Reize im Alltag zu minimieren. Setze dir klare Grenzen, wann du z. B. Handy und Social Media nutzt oder mache gleich mal einen Tag oder eine ganze Woche „Digital Detox“. Die geistige Beanspruchung sinkt dadurch und deine Seele kann zur Ruhe kommen.

2. Ort der Ruhe schaffen

Finde deinen eigenen „happy place“! Dieser kann z. B. dein Wohnzimmer sein, aber auch gemütliche Cafés oder Wald, Wasser und Wiesen können dich glücklich machen. Suche einfach einen Ort, an dem du Erholung findest und Kraft tanken kannst.

Besonders durch die Inneneinrichtung in deinem Zuhause kannst du eine ruhige und entspannende Atmosphäre schaffen. In unserem Blogpost „Zuhause als Rückzugsort“ erkläre ich dir, welche Einrichtungselemente äußeren Lärm abschirmen und ein friedliches Ambiente entstehen lassen.

Außerdem kannst du selbst auch mittels Meditationen sowie Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen innerlich Ruhe kreieren und dadurch Stress abbauen. Hier findest du 50 Übungen, die dir helfen, deine Lebensqualität durch mehr Achtsamkeit im Alltag zu steigern.

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3. Mentale Gesundheit durch Bewegung

Bewegung und Sport stehen in vieler Hinsicht in engem Zusammenhang mit mentaler Gesundheit. Psychische Aspekte wie eine verbesserte Körperwahrnehmung, ein höheres Selbstwertgefühl sowie der Abbau von Angst und innerer Unruhe werden durch regelmäßige Bewegung gefördert.

Insbesondere Sport in der Gemeinschaft wie zusammen Joggen gehen kann unglaublich entlastend und motivierend sein. Finde eine Bewegungsmöglichkeit, die dir Spaß macht und binde sie dann regelmäßig in deinen Alltag ein. So kostest die automatisierte Tätigkeit weniger Überwindung und du verbesserst durch die Bewegung gleichzeitig auch deine mentale Gesundheit.

4. Soziale Beziehungen

Soziale Kontakte wirken sich enorm auf Wohlbefinden und Seele aus. Da sie uns ein Gefühl von Sicherheit, Verständnis und Unterstützung geben, sind sie besonders wertvoll für die psychische Stabilität. Vor allem echte gemeinsame Erlebnisse geben uns Kraft und stärken das Selbstbewusstsein. Durch miteinander austauschen bekommt man das Gefühl, mit den eigenen Problemen nicht allein zu sein. In Belastungssituationen kann der Beistand durch Familie und Freunde also wahre Wunder bewirken.

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5. Positives Denken

Deine Denkweise kann sich ebenfalls auf deine mentale Gesundheit auswirken. Der Gehirnforschung zufolge können negative Gedanken und Erwartungshaltungen krank machen und z. B. Ängste, Schmerzen und andere Körperreaktionen verursachen.

Es ist also wichtig, auf die eigenen Gedanken zu achten und sich auf das Positive zu fokussieren. Die Perspektive auf Situationen lässt sich trainieren. In unserem Blogpost „Positives Denken – Mehr Positivität im Alltag“ habe ich dir 5 Tipps und Übungen zusammengefasst, mit denen du deine Denkart schrittweise verändern kannst.

Warnsignale erkennen

Bei physischen Beschwerden sendet unser Körper eindeutige Alarmsignale aus. Jedoch gibt es auch bezüglich der seelischen Gesundheit eine Vielzahl von Warnsignalen, auf die wir achten sollten.

Beispiele für Warnsignale bei psychischen Leiden:

  • Veränderungen der Gefühlslage
  • Hoffnungslosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Erschöpfung und innere Unruhe
  • Atemnot & Herzrasen

Bemerkt du an dir oder bei anderen Personen solche Symptome, ist Hilfesuchen sehr wichtig. Du kannst dich z. B. an eine Vertrauensperson wenden oder den Hausarzt zu Rate ziehen. Dieser kann die Erstdiagnose feststellen und gegebenenfalls eine Überweisung zum Psychiater oder Psychotherapeuten ausstellen.

Lass‘ dir auf jeden Fall helfen und schäme dich dafür nicht. Du musst diese Situation nicht allein mit dir klären! Hier findest du eine Liste einiger Beratungsstellen und dazugehörige Notfallnummern für Deutschland.

Wenn du dich noch für ausführlichere Tipps und Informationen rund um die mentale Gesundheit interessierst, schau gern in unserem englischen Originalbeitrag „Mental health – strengthening your mind“ vorbei.

Mit diesen 5 kleinen Tipps kann man im Alltag schon viel erreichen, um auftretenden Stressoren besser zu begegnen und das persönliche Stresslevel etwas zu senken. Dadurch wird deine seelische Gesundheit geschützt und weiter gekräftigt. Viel Erfolg beim Ausprobieren und bleibe gesund!

Liebe Grüße,

Blogpost Journal My Nordic Studio by Laura Signatur
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