Für jedes Kunstwerk den passenden Rahmen

Rahmen Wandgestaltung Bilder wo aufhängen Nordic Butik Journal

Ästhetische Bilder und andere Kunstwerke an den Wänden verschönern nicht nur dein Zuhause. Sie tragen einen wichtigen Teil dazu bei, dass du dich dort wohl fühlst und dich entspannen kannst. Das Zuhause ist ein wichtiger Rückzugsort und dafür sind Kunst und Bilder unerlässlich! Wenn du nun ein neues Kunstwerk hast und es aufhängen willst, braucht es einen perfekten Rahmen. Doch bei der riesigen Auswahl fühlt man sich schnell überfordert und weiß nicht, was bei der Auswahl und dem Kauf wichtig ist und was man beachten sollte.

Im Folgenden habe ich dir einen Leitfaden mit 5 Schritten zusammengestellt, der dir hilft, den perfekten Rahmen für dein neues Kunstwerk oder deine Wandgestaltung zu finden!

1. Den richtigen Ort auswählen

Bevor du dich daran machst, nach einem passenden Rahmen für das Kunstwerk zu suchen, solltest du vorher noch 3 Dinge beachten.

  1. Finde die richtige Umgebung: Wähle eine Wand mit genügend freier Fläche. Um den benötigten Platz gut einschätzen zu können, kannst du zur Orientierung z. B. Möbel wie Sofas oder Betten sowie Türrahmen als Bezugspunkte verwenden. Wenn du den perfekten Ort gefunden hast, beachte nun die jeweilige Wandart. Denn je nach Untergrund ist das Bild am Ende unterschiedlich anzubringen. Bezüglich des Hintergrunds ist eine neutrale Wandfarbe ideal. So hast du für das Motiv deines neuen Kunstwerks den meisten Spielraum.
  2. Direkte Sonneneinstrahlung: Halte dein Bild von direkter Sonneneinstrahlung fern, insbesondere bei hohem materiellem oder emotionalem Wert. Falls das nicht funktioniert, kannst du für deinen Rahmen auch Glas mit UV-Schutz verwenden. Dieses schützt vor Vergilben. Jedoch solltest du dir bewusst sein, dass auch das Holz des Rahmens bei regelmäßigem Sonnenlicht nachdunkeln kann.
  3. Meide Feuchtigkeit: Hänge dein Bild nicht in Bad und Küche auf! An beiden Orten kommt es immer mal wieder zu erhöhter Luftfeuchtigkeit, welche sowohl dem Bild als auch dem Rahmen schaden kann.
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2. Größe des Rahmens

Um das Bildmaß für das zu rahmende Bild zu erhalten, musst du die Außenränder (Höhe und Breite) vermessen. Mit diesen Maßen kannst du nun ermitteln, ob es sich dabei um ein Standardmaß handelt. Bei Arsvendo findest du eine gute Übersicht mit allen herkömmlichen Größen. Sollte dein Kunstwerk zu keiner angegebenen Standardgröße passen, bietet sich eine Maßanfertigung an. Diese bietet zum Beispiel boesner an.

Wenn du keine Maßanfertigung möchtest, kannst du auch ein Passepartout verwenden. Dies ist eine günstigere Alternative und umgeht das Anfertigen eines individuellen Rahmens. Dafür nimmst du einfach eine größere Standardgröße für deinen Bilderrahmen und deckst den leeren Raum mit dem Passepartout ab.

3. Verschiedene Rahmenarten

Bei der Wahl der Rahmen hast du eine sehr große Auswahl. Jedoch solltest du beachten, dass der Rahmen die Bildwirkung unterstützt und dieser nicht zu viel Aufmerksamkeit erhält. Bild und Rahmen bilden idealerweise eine harmonische Einheit. Wähle daher im Zweifelsfall immer einen schlichten Rahmen und zurückhaltende Töne wie schwarz, weiß oder holzfarben. In kleinen Räumen mit weißen Wänden machen sich weiße Bilderrahmen besonders gut, da alles miteinander verschmilzt und der Raum so größer wirkt. Bei farbigen Rahmen sind dünne Leisten empfehlenswert, da sie so nicht allzu sehr vom Bildmotiv ablenken.

  • Wechselrahmen: Bilderrahmen mit leicht entfernbarer Rückwand. Dadurch wird das Austauschen von Motiven einfacher. Es gibt ihn in vielen Standardformaten und Ausführungen.
  • Distanzrahmen: Rahmen mit größerer Leistentiefe. Es entsteht ein Abstand zwischen Glas und Rahmenrückwand, wie bei einem Schaukasten.
  • Magnetrahmen: Alle Einzelteile werden durch Magnete zusammengehalten. Dadurch wird das Austauschen von Bildern kinderleicht.
  • Schattenfugenrahmen: Diese Rahmen sind besonders gut für Leinwände geeignet. Er besitzt eine L-Form und keine eigene Rückwand. Der Rahmen wird auf der Rückseite mit dem Keilrahmen des Bildes verschraubt. Es entsteht eine Fuge zwischen Leinwand und Rahmen, dadurch sind die Seitenränder des Bildes noch zu sehen.

Schattenfugenrahmen und einige andere Rahmenarten erhältst du zum Beispiel bei Lauk.

4. Material

Ob Holz oder Metall – alles ist möglich! Klassische Holzrahmen funktionieren immer, vor allem bei Naturaufnahmen oder Bildern in Naturfarben. Bei der Wahl der Holzart solltest du dich an deiner Einrichtung orientieren, damit die Farbe des Holzes optisch dazu passt und ein harmonisches Bild entsteht. Wenn du in deinem Raum bereits viel Holz verwendest, ist meist ein Metall- bzw. Aluminiumrahmen die bessere Lösung! Somit entsteht ein schöner Kontrast zum warmen Holzambiente und das Kunstwerk wirkt edel und modern. Außerdem sind Aluminiumrahmen sehr neutral und passen zu vielen Motiven.

5. Das passende Glas

Nicht nur die Rahmenart, das Material und die Farbe sind frei auswählbar. Auch für das dafür verwendete Glas gibt es unzählige Varianten mit verschiedenen Funktionen. Normalglas ist ideal für kleine bis mittelgroße Bilder in Räumen ohne starke Lichtquelle. Es ist günstig und wird vor allem zu preiswerteren Dekorationszwecken verwendet. Für große Rahmen empfehle ich dir, das leichte und bruchsichere Kunstglas. Ein Nachteil ist aber seine hohe Kratzempfindlichkeit.

Sowohl für das Normal- als auch für das Kunstglas gibt es entspiegelte Varianten. Dieses Glas mit matter Oberfläche eignet sich besonders, wenn die Lichtquellen im Raum direkt auf das Kunstwerk scheinen oder ein gegenüberliegendes Fenster existiert. In solchen Fällen lohnt sich auch das Glas mit UV-Schutz.

Wenn du Inspiration für tolle Bilderrahmen und wunderschöne Poster suchst, wirst du bei Desenio fündig. In diesem Shop hast du eine riesige Auswahl an Motiven mit vielen unterschiedlichen Themen. Außerdem wird eine große Anzahl an Holz- und Metallrahmen angeboten.

Für außergewöhnlichere Holzrahmen kannst du mal bei Moebe vorbeischauen. Das dänische Unternehmen stellt Leistenrahmen her, bei denen sowohl Vorder- als auch Hinterseite aus Glas bestehen.

Ich hoffe, diese 5 Schritte helfen dir dabei, deine Wandgestaltung optimal zu planen und die perfekten Rahmen für dein Zuhause zu finden. Ich bin mir sicher, dass dein neues Kunstwerk an der Wand zum wunderschönen Eyecatcher wird!

Weitere Informationen zu Bilderrahmen und deren verschiedene Varianten findest du in unserem englischen Originalbeitrag.

Beeinflussen Kunstwerke unser Wohlbefinden? Wenn du mehr über das Zusammenspiel von Kunst und Wohlbefinden bzw. unserer Gesundheit erfahren möchtest, schau‘ mal in unserem passenden Blogpost vorbei.

Viele Grüße,

Blogpost Journal My Nordic Studio by Laura Signatur
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